Ich habe Windows 10, brauche ich noch einen separaten Virenschutz?

Es gibt Millionen neuer Viren- sowie Trojaner pro Jahr. Mit diesen „Programmen“ versuchen kriminellen entweder Zugriff auf Ihren Computer zu bekommen um die Informationen zu stehlen oder den PC zu benutzen um weitere Viren zu verbreiten. Dabei sollten Antivirenprogramme sie schützen und Windows 10 ist mittlerweile ein sehr guter Virenschutz automatisch dabei.

 

 

Beim Betrachten von Emailanhängen, Programdownloads oder bei angeblichen Flashplayerupdate – überall lauert die Gefahr eine Schadssoftware einzufangen. Dabei kann das Betriebssystem unbenutzbar gemacht werden, die Bankdaten gestohlen- oder gar die Dateien verschlüsselt werden können.

Welche Betriebssysteme sind Betroffen und wie kann ich mich Schützen?

Generell gilt: Es gibt kein sicheres Betriebssystem, sobald man im Internet surft oder Bankgeschäfte erledigt ist man angreifbar. Dabei sind meist die Benutzer der Windowsplattform betroffen, da die Kriminellen versuchen möglich breite Nutzerzahl zu treffen. Das Windows Betriebssystem ist nun mal das am meisten verbreitete Betriebssystem und das macht es lukrativ für die Kriminellen gerade für diese Plattform Viren zu entwickeln und zu verbreiten.

 

 

Solange man sein System über die eingebauten Updaten-Mechanismen auf dem aktuellsten Stand hält, ist man schon wesentlich sicherer als die, die Updates vernachlässigen. Dabei ist es wichtig, dass man neben dem System auch die Internetbrowser und sonstige Software (z.B. Firefox, Chrome oder „Open Office“), die nicht über das Betriebssystem automatisch aktualisiert wird, manuell aktualisiert insofern keine Updatefunktionen vorhanden sind. Der Eingebaute Virenschutz „Windows Defender“ ist nahtlos in das Betriebssystem integriert und erledigt seine Aufgaben im Hintergrund. Antivirenprogramme anderer Anbieter sind manchmal zum Teil werbefinanziert und stören mit „Werbepopups“ oder sammeln teilweise Nutzerinformationen. Außerdem wirken Antivirenprogramme anderer Hersteller meistens negativ auf die Leistung des Computers.

Was ist der Unterschied zwischen Kostenlosen und Kostenpflichtigen Antivirusprogrammen?

Der Unterschied ist ganz einfach: Wenn ich Geld Bezahle, erhalte ich mehr Funktionen. Der Schutz, bleibt gleich. Das bedeutet, dass neben dem Schutz wird eine Backupfunktion oder VPN-Netzwerk zur Verfügung gestellt. Hier muss man sich fragen: Nutze ich diese Zusatzfunktionen? Habe ich Mehrwert wenn ich sie nutze?

 

 

Sollte man sich aber doch für ein anderes Antivirenprogramm entscheiden, so erkennt Windows Defender nach der Installation derer dies automatisch und schaltet sich ab.

Der Mensch ist die größte Gefahr.

Das Antivirenprogram ist nur ein Baustein, im Gesamtkonzept der Sicherheitskomponenten im Betriebssystem. Man soll bei allen Handlungen im Internet vorsichtig sein und gesundes Mistrauen mitbringen. Sollte ihnen etwas komisch vorkommen, so seien sie ruhig „übervorsichtig“ und kontaktieren sie den Absender einer Nachricht auf anderen Wegen (z.B. telefonisch) oder verlassen Sie eine Website welche ihr Mistrauen erweckt hat. Wenn sie das Gefühl haben, ein Virus eingefangen zu haben suchen sie den Fachmann ihres Vertrauens auf und lassen sie ihren PC/Notebook prüfen.

 

 

Ein Tipp welches wir immer wieder unseren Kunden mit auf dem Weg geben: Sichern sie ihr Daten auf externe Festplatten.